Als Resonanz auf meinen
Somit habe ich mir also nochmals die aktuellen Versionen von den beiden Markführern Ulead und Magix zur Brust genommen (Stand: 17.07.03). Alle Leser, die den ersten Teil
zu diesem Thema nicht kennen oder nicht mehr in Erinnerung haben, bitte ich
den Beitrag Ulead
Der Hersteller schreibt hier, dass bei der neuen Version u.a. die Ausgabequalität für SVCD und DVD verbessert sei. Ich habe für einen ersten Test (im Modus DVD) die alte Version 2.0 gegen die neue Version 2.01 gestellt und dabei wieder mein Referenzbild zu Rate gezogen.
Auffällig ist die etwas größere Unschärfe bei der neuen Version 2.01 (alle Einstellungen hinsichtlich des Flimmerfilters sonst identisch). Das Ergebnis ist damit kein schärferes Bild, aber ein Bild, das "flimmerfreier" ist. Das Bild erscheint einfach etwas "softer". Und das was ich im letzten Tipp von Hand gemacht habe, macht die FotoBrennerei jetzt automatisch. An der ein oder anderen Stelle im Internet war zu lesen, dass die User
mit der Software bzw. der "Darstellungsqualität" von
Sie bemängeln ein "Flimmern", dass sie bei bewegten Bildern (z.B. aus einem selbst erstellten MPEG-Stream) nicht hätten. Auch würde das Wettbewerbsprodukt MAGIX video deLuxe 2.06 Plus bzw. MAGIX Fotos auf CD & DVD 2.0 dadurch positiv auffallen, dass es angeblich weniger flimmern soll. Ich habe alle drei Programme und jedes der Programme hat seine Vor- und Nachteile. Für den "Bastler" und "Schrauber", der gern an allen Einstellmöglichkeiten drehen möchte, ist "MAGIX Fotos auf CD & DVD 2.0" (wenn wir uns mal auf das reine Fotoprogramm konzentrieren wollen) oder das Nachfolgeprodukt in der Version 2.5 sicher die erste Wahl (siehe oben). Welches Programm letztendlich "besser" ist, hängt aber von vielen Faktoren ab. Bevor ich Ihnen sage, wie ich mich heute (im Juli 2003) entscheiden würde, erlauben Sie mir noch einen Hinweis auf andere Flimmerfaktoren.
Während man bei dem 50 Hz-Fernseher (wie oben beschrieben) auch bei der neuen Version 2.01 bei einigen Bildern immer noch gut daran tut, sie zusätzlich vor der Weiterverarbeitung mit der Ulead-FotoBrennerei sep. zu "soften", brauche ich in der Kette YAMMI zum 100 Hz-Philips-Fernseher nichts, aber auch absolut nichts mehr machen. Ich selbst habe bis jetzt einige tausend Bilder auf DVD gebrannt (ohne sie irgendwie aufzubereiten) und Leute - da flimmert mit der Standardeinstellung der FotoBrennerei (Ver 2.01) auf meinem Philips-Fernseher vielleicht von 300 Bildern mal ein Bild ganz schwach an einer horizontalen Kante. Und von meinen 7 Probanden, die ich zum "Testsehen" eingeladen hatte, hat das KEINER bemerkt, obwohl ich vorher auf das Problem hingewiesen hatte. Ach ja, wir reden hier von DVD und nicht von VCD oder SVCD - nur so als Erinnerung! Nun habe ich nicht untersucht, wo das Problem bei den "klagenden" Usern
im Einzelnen liegt, aber ich möchte allen "Zweiflern" nochmals meinen
Aufsatz
Sie finden aber viele seiner Funktionen im neuen
Wer eine kostenlose Möglichkeit sucht, dem sei
Dieses "Soften" mache ich aber nur, wenn ich die DVD weitergebe. Kann ja sein, dass noch jemand einen alten flimmernden Fernseher mit 50 Hz hat, oder/und mit FBAS arbeitet. ;-) Über diesen (Um-)Weg habe ich dann sowohl auf dem 50Hz, als auch auf dem 100 Hz Fernseher eine gute optimale Einstellung, denn auf diesem Wege flimmern auch die Bilder mit den "Kantenproblemen" (siehe oben) nicht mehr.
Bedauerlicherweise führt der Flimmerfilter bei Magix Fotos auf CD & DVD 2.0 (sofern man ihn einsetzt) dazu, dass die horizontalen Kanten noch schlechter werden. Aber keine Panik, ganz so schlecht wie in der Darstellung hier oben wird es sicher nicht für Sie sichtbar. Ihr Fernseher löst ja nicht so hoch auf und bei einem Betrachtungsabstand von 3,0 Metern und einer Brille mit 5 Dioptrien finden Sie auch die Wettbewerbsprodukte von Ulead sicherlich ganz toll. ;-) Aber der Unterschied der beiden obigen Bilder zeigt sehr schön, welches Programm in der Standardeinstellung die bessere MPEG-Wandlung macht und damit nachher auch harmonischer im Gesamtbild ist. Achten Sie nur auf die Artefakte am Oberarm und auf der Schulter.
Während "Magix Fotos auf CD & DVD 2.0" meiner Meinung nach wirklich nicht brauchbar war, hat sich das Bild mit der neuen Version 2.5 hinsichtlich der Bildqualität grundlegend verbessert.
Zwar müssen Sie dafür wieder knapp 30,- Euro in die Hand nehmen, aber das Ergebnis ist wirklich recht gut:
Bild 23 zeigt ein mit der Version 2.5 erstelltes Bild. Es ist etwas schärfer als das Bild, das ich über die Ulead-FotoBrennerei Version 2.01 erstellt habe. Dafür gefielen meinem 50-Hz Fernseher diese Bilder nicht so richtig. Ein Flimmern war unvermeidlich. Auffällig ist auch der Mückenschwarm (Artefakte) auf der Schulter - und das ohne Flimmerfilter. Hier nochmals die Ulead-Bilder (Bild 21 von oben) zum direkten Vergleich:
Bild 24 hingegen zeigt wieder den bereits bekannten "MAGIX - Anti-Flimmer-Effekt", der mir nun persönlich einfach nicht gefallen will.
Ich selbst bevorzuge zur Zeit als Antiflimmer-Maßnahme grundsätzlich ein leichtes "soften" der Bilder. Beurteilt man nur die Qualität, so ist zu vermelden, dass MAGIX mit der Version 2.5 gewaltig aufgeholt hat. Die Liebhaber des scharfen Bildes (das meiner Meinung nach leider etwas zu Artefakten neigt) werden sogar sagen, dass das Ergebnis von MAGIX besser als das von ULEAD ist. Das Flimmerverhalten ist auf meinem 100 Hz Fernseher zwischenzeitlich bei beiden Programmen gleich gut (wobei ich das MAGIX-Programm generell ohne die Flimmerschaltung nutze würde). Lediglich bei Bildinhalten, die zu einer Interferenz (Moiré-Effekte) neigen - wie z.B. ein eng gestreiftes oder kariertes Hemd - hat Ulead durch sein geringe Unschärfe die Nase vorn. Eine solche Interferenz (Überlagerung) ist meist in der Differenz zwischen der physikalischen Auflösung des Fernsehers und der aktuellen Auflösung des Bildes begründet. Ich will das hier aber nicht zu weit auswalzen. Zur Abhilfe wird bei einigen Fernsehern die Funktion der Moiré-Reduzierung angeboten, die jedoch oft auf Kosten der Schärfe geht. Und genau das macht Ulead hier bei seinen Bildern von Hause aus. Es macht sie etwas "softer".
Wer sich da für Details interessiert, sollte einmal
Der Praxistest mit 270 Bildern. Alle Bilder sollten einfach nur per Kreuzblende weich von einem Bild zum anderen übergeblendet werden. Standzeit eines jeden Bildes 5 oder 6 Sekunden. Kein Ton, keine sonstigen Spielereien. Bei beiden Programmen wurden die Standardwerte belassen, wie sie nach der Installation eingestellt sind. Hinsichtlich der Menüstrukur wurde einfach einer der Vorgaben ausgewählt ohne aber dort irgendwelche Veränderungen vorzunehmen
Um gleiche Verhältnisse hinsichtlich er Proportionen zu bekommen, wurde das Magix-Bild allerdings oben und unten mit einen 12% - Blaken in schwarz
versehen. Einen Wermutstropfen hat aber sowohl die FotoBrennerei von Ulead als auch das MAGIX-Programm für mich immer noch gehabt: Die FotoBrennerei hat auch in der Version 2.01 immer noch einen kleinen Bug und mein oben beschriebenes "fast einwandfrei" bezieht sich auch im Wesentlichen auf diesen Fehler. "Resized" man das Bild vorher per Hand (wie im ersten Teil beschrieben) so entsteht ein Fehler, der sich etwa so darstellt: Das war das Ausgangsbild:
und zwar im Format 1773 x 1182. Will man daraus ein normgerechtes 4:3-Bild machen, so muss man oben und unten erst einen 74 Pixel breiten Streifen ankleben. Dann auf 704 x 576 Pixel resizen und wenn man dann auf 720 x 576 Pixel gehen will, klebt man rechts und links noch einen Streifen mit je 8 Pixeln an. Das Ergebnis sieht dann etwa so aus:
Wer nun glaubt, er könne das Bild, da es ja schon DVD-Format hat, problemlos an die FotoBrennerei übergeben, hat sich getäuscht. Ulead macht daraus etwa folgendes Bild:
Der kleine Hund ist also viel schmaler geworden, da anstelle der 8 Pixel links und rechts plötzlich an beiden Seiten Streifen mit je 30 Pixeln in schwarz vorhanden sind. Die von mir vorher oben und unten eingefügte Pixelreihe blieb hingegen unverändert. Dadurch stimmt die mühsam per Hand hergestellte Proportion des Bildes nicht mehr. Nimmt man hingegen das Originalbild mit einer Auflösung von 1773 x 1182, also ein Bild mit einem Bildverhältnis von 1,5 : 1, so macht die FotoBrennerei daraus ein Brutto-Bild von 720 x 576 Pixel und ein Netto-Bild-Verhältnis (also ohne den schwarzen Rand oben und unten) von 720 x 512 Pixel.
Wenn ich das richtig sehe, hat Ulead das Bild im Prinzip auf 704 x 576 Pixel richtig runtergerechnet - es aber dann unzulässig auf 720 x 576 Pixel in der Breite gestreckt. Aber mit solchen mehr oder weniger erträglichen Berechnungsfehlern befindet sich Ulead übrigens in ganz guter Gesellschaft, die anderen können es auch nicht besser. Man sollte den Entwicklern mal empfehlen, den Artikel von "Der Karl" zu lesen (http://guides.videoxone.de/derkarl/) *) - aber was nicht ist, kann ja noch werden.
Leider muss man das selbst durch Versuch und Irrtum und im Zweifel mit einem Testbild herausfinden. Angenehmer wäre hier gewesen, wenn man anstelle der Prozentangaben Werte in Pixel vorgeben könnte.
Bei
Bei
Doch jetzt muss man viel Zeit mitbringen. Während die ersten 2 oder 3 Dutzend Bilder recht schnell aufgereiht werden, muss man auf die anderen Bilder endlos - ja wirklich endlos warten. Um konkret zu sein: Es dauerte 37 Minuten, bevor ich weiterarbeiten konnte! Ich vermutete erst mal einen Bug in der Software. Auf meinem 2,2 GHz-Rechner -mit reichlich Speicher ausgestattet- ergreift das Magix-Programm 99% der CPU-Leistung. Aber was macht die Software da in der Zeit und mit dieser CPU-Auslastung? Sie berechnet offensichtlich die Überblendungen von einem Foto zum anderen. Wenn man eine Diashow zusammenstellt, und immer ein Bild nach dem anderen einfügt, wird das dem Normaluser vermutlich überhaupt nicht auffallen, wenn man aber bereits die Vorauswahl getroffen hat und genau weiß was man will, ist diese ellenlange Berechnung ein absolutes KO-Kriterium für eine Software.
Aber wer "schaltet" schon 200 oder 300 Bilder in einem Durchgang hintereinander? Ja, was man damit gut machen kann, erkläre ich Ihnen mal bei Gelegenheit. Soviel nur vorweg, da steht nicht gerade das Bild im Vordergrund, sondern der Ton. Aber Sie können das
auch selbst testen. Laden Sie sich die Demo-Software von der
Also, machen Sie einen Haken bei "Fotos automatisch überblenden" und ziehen Sie im nächsten Schritt mal nur so zum Spaß 200-300 Photos in die aktuelle Fotoshow:
Und nun gehen Sie in aller Ruhe zum Essen.... Oder nehmen einfach so viel Bilder wie SIE normalerweise nutzen und schauen Sie, ob das Programm Ihre ganz persönliche Prüfung besteht, denn hinsichtlich der Qualität ist es ein wirklich gutes Programm geworden.
Die Bildbetrachtung auf dem 100-Hz-Fernseher wurde wieder von einer Gruppe von völlig Unbeteiligten durchgeführt. Dabei schnitten beide Programme gleichauf mit "gut" bis "sehr gut" ab. Lediglich zwei meiner Probanden sahen ein Pumpen bei der Darstellung eines Bildes mit einer Standzeit von ca. 20 Sekunden bei der DVD von Magix. Da der YAMMI-DVD-Player an dieser Stelle aber auch nicht immer astrein ist, habe ich das nur ansatzweise beleuchtet. Auffällig war jedoch das recht unterschiedliche Einschwingverhalten in der Datenrate der beiden Programme:
Während Ulead die Datenrate recht konstant hält, gibt es bei Magix ein deutlich erkennbares Regel- bzw. Schwingverhalten. Da mir das Thema aber nicht wichtig genug war, überlasse ich es Ihnen als Leser sich mit den Problemen von Endlos-Standbildern bei Magix herumzuschlagen. ;-) Für mich hat sich in
Anbetracht des "270-Bilder-Fehlers" an der Entscheidung gegen
Sie, als Leser, müssen also nach wie vor selbst entscheiden welches Programm Sie einsetzen. ;-)
Hier noch ein wirklich interessantes Programm aus dem Hause
ProShow konzentriert sich auf die VCD bzw. SVCD und kann auf direktem Wege keine DVDs brennen, aber es macht ganz vorzügliche DVD-kompatible MPEG-Streams
die man ja mit einem DVD-Authoring-Programm zu einer DVD machen kann. Das Programm arbeitet mit und ohne "Anti-Flicker-Filter", Hier einmal ein Bild mit Anti-Flicker-Filter:
und hier ein Bild ohne "Anti-Flicker-Filter":
Die Darstellungs-Qualität mit "Flimmer-Filter" stufe ich persönlich als "sehr gut" ein.
Der Preis mit knapp 60,- US$ ist jedoch für ein Produkt, das keine DVDs
brennen kann, einfach zu hoch. Da kann man mit etwas Übung und viel
Fingerspitzengefühl bei
Was das Programm für mich besonders interessant macht, ist die Möglichkeit, stehende Bilder blitzschnell in eine Animation zu packen und daraus ein EXE-File zu machen. Also direkt ein ausführbares File, das auf jedem Rechner läuft - losgelöst von irgendwelchen Treibern oder einem bestimmten Codec. Ideal für Firmenpräsentationen!
Nach Information eines meiner Leser gibt es für den von mir
oben beschriebenen Fehler, den ich
Die Käufer der "e-Version" (die ich getestet hatte) müssen sich noch etwas gedulden. Ja, e-commerce steht nicht bei jedem Unternehmen im Vordergrund.... ;-) Die Supportabteilung der Firma Magix hat mir aber vorab den Patch auf Version "2.5.2 DE" für die E-Version zur Verfügung gestellt und ich muss sagen, der Fehler ist weg. Lt. Magix soll der Patch in KW 31 offiziell erscheinen.
Mit Spannung hatte ich das neue Nero-Brennprogramm Version 6.0 von
Was mich heute besonders interessierte, war die Fähigkeit DVD-Diashows zu
erstellen. Dazu nutzt Ahead das Tool "NeroVision Express 2":
Im ersten Schritt habe ich die Standard-Wiedergabe-Qualität mit 5073 kbit/s genutzt
Hier das Ergebnis:
Auffällig ist die Schärfe des Bildes, aber auch die groben "Stufen" im Oberarm. Übrigens: Auch bei höherer Datenrate gibt es dabei keine sehenswerte Änderung. Zum direkten Vergleich sehen Sie bitte nochmals das Bild von Magix:
Denkbar ist es aber, alle Bilder "weichzuzeichnen". NeroVision Express 2 bringt dazu das notwendige Werkzeug von Haus aus mit:
Leider sind die Bildansicht bzw. die Vorschau viel zu klein dargestellt, um wirklich was sehen zu können (oben sehen Sie die Ansicht unverkleinert). Aber Versuch und Irrtum bringen dem User da ein ganz gutes Ergebnis. Bei meinem Versuch 270 Bilder in eine DiaShow zu bekommen, informierte mich die Software, dass sie nur 99 Bilder zulässt.
Aber die restlichen Bilder werden nicht verworfen, sondern auf andere DiaShows innerhalb des gleichen Projektes, also der gleichen DVD aufgeteilt. Störend ist nur die englische Meldung.
Hier sieht man, wie an anderen Stellen im Programm auch, dass das Programm (wie so oft bei Ahead) mehr eine späte Beta-Version denn eine echte auslieferbare Version ist.
Das obige Bild zeigt sehr schön, dass meine 270 Bilder automatisch in 99 + 99 + 72 Bilder aufgeteilt wurden. Was mir sehr gefallen hat, war die sehr schön einfach zu bedienende Möglichkeit Bilder zuzuschneiden:
Was mir weniger gefallen hat, dass man für jede Nachbearbeitung z.B. bei der Farbanpassung für Helligkeit, Kontrast, Gamma und Glätten ein eigenes neues Fenster aufmachen muss.
Das hätte man schöner in nur einem Vorschaufenster darstellen können. Mein Urteil: Für DiaShows gibt es, hinsichtlich Bedienung, Komfort, aber auch Bildqualität, deutlich bessere Programme. Als reine "Zugabe" zu einem Brennprogramm kann man die Nero-DiaShow jedoch nutzen. So richtige Freude wie bei den oben beschriebenen Spezialisten von Ulead, Magix oder Photodex kommt aber auf keinen Fall auf. Vergleicht man jedoch WinOnCD 6.x DVD mit Nero 6, so schneidet Nero in dieser Hinsicht deutlich besser ab.
*) Leider nicht mehr online
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