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Nachdem wir also nun in den letzten Folgen VOB- und IFO-Files "hergestellt" haben
ist im nächsten Schritt etwas Handarbeit angesagt. Hier gestalten Sie Ihre DVD im Rahmen der Möglichkeiten Ihres Authoringprogramms. Sie bauen sich also ein hübsches (Start)menü und verzweigen zu den einzelnen Kapiteln des Films. Einige der klassischen Authoringprogramme werde
ich in einem sep. Tipp nach Abschluss dieser grundsätzlichen Einführung
vorstellen. Im Prinzip gibt es zwei Möglichkeiten, eine DVD zu "gestalten" - die "non-interaktive" und die "interaktive". Die non-interaktive DVD hat keine Titelseite und auch keine Menüs. Wenn Sie die DVD in einen DVD-Player legen, startet direkt der Film. Als Optionen stehen Ihnen meist nur STOP, PAUSE und der variable VOR- bzw. RÜCKLAUF zur Verfügung. Im Gegensatz dazu hat eine interaktive DVD eine Vielzahl von Möglichkeiten. Nachdem Sie sie in den Player gelegt haben, zeigt sich eine Titelseite. Hier wird meist der Titel der DVD angezeigt und Sie haben die Möglichkeit, in einem Navigations-Menü bestimmte Optionen auszuwählen. Der wesentliche Vorteil besteht darin, dass man beispielsweise bestimmte Kapitellinks (Kapitelmarken oder auch "entry points") anspringen kann. Kapitellinks sind Navigationsmarkierungen im Film, die benutzt werden, um einen direkten Zugriff zu einzelnen Szenen zu ermöglichen.
Nach Beendigung diese Startvideos geht es meist in den "Video Manager" (VMG) zu einem echten Titel-Menü. Hier finden die Verzweigungen zu den einzelnen Videos statt. Sind also nun alle Elemente zusammengeführt, so ist das Ergebnis des Prozesses eine "volume structure" für die DVD sowie VTS- und VGM-files.
Was sich dahinter verbirgt, schauen wir uns in der nächsten Folge an.
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