Den Da bei mir das Filmen und der Videoschnitt aus Zeitgründen etwas in den
Hintergrund getreten ist und ich aktuell überwiegend via
Um aber für mehr oder weniger wichtige Aufnahmen die Kompatibilität der hergestellten DVDs zu erhöhen, bin ich dazu übergegangen, den von der Sendeanstalt gesendeten MPEG-Ton in einen AC3-Sound zu wandeln. Das gilt natürlich nur dann, wenn vom Sender nicht direkt AC3 kommt. Das kann man direkt (mpa => AC3) machen, oder über den Umweg einer WAV-Datei. Im konkreten Fall habe ich das über den Umweg einer WAV-Datei gemacht, denn nicht alle AC3-Encoder nehmen einen MPA/MP2-Stream problemlos entgegen. Also, beim Zerlegen des MPEG-Streams mit ProjektX
(Details im
Unter "Tools" kann man in DVDLab Pro über "Transcode to AC3" recht einfach aus der WAV-Datei, aber natürlich auch aus einer MPA-Datei einen zweikanaligen DolbyDigital-Sound (AC3) herstellen:
Die Bedienung ist recht einfach und lässt Ihnen leider auch nicht viele Einstellmöglichkeiten. Außer der Bitrate können Sie hier nichts einstellen. Zwar gibt das Originaltool (Zugriff über "TMPGEncPlay", das Sie etwas versteckt im Verzeichnis "Pegasys Inc" / "TMPGEnc Sound Player" finden) auch nicht viel mehr Einstellmöglichkeiten - aber für unseren Zweck reicht das erst mal. Und nach der Umwandlung wird wie durch Geisterhand im Bereich Assets aus der WAV-Datei eine AC3-Datei.
Soweit so gut. Doch welche Qualität hat der so erzeugte Dolby-Digital-Stream? Schauen wir uns einmal drei typische AC3-Encoder an: Als Basissignal nutzen wir ein Weißes Rauschen bis hinauf zu 24 kHz. Details zu dem Versuch kennen Sie ja schon von den vorhergehenden Seiten:
Eingestellt wurden bei jedem Encoder übrigens 192 kbps. "Raumanpassungen" und evtl. Filterungen, soweit sie möglich waren, wurden abgeschaltet. Unser schon genutzter Encoder von Gerard Lantau in BeSweet bringt wieder die bereits bekannte hohe "Durchlass-Frequenz".
Er überträgt sehr schön bis zu 21 kHz alle Frequenzanteile. Auffällig ist aber, dass wir keinen Gleichklang in den beiden Stereokanälen bekommen. Eine Phasenverschiebung ist (wenn man sich den Stream im Detail ansieht) ganz offensichtlich. Da der Encoder auch sonst noch so einige Probleme mitbringt (siehe auf den Seiten zuvor), scheidet er für die Detailanalyse und die weitere Verwendung aus. Im Gegensatz dazu, ist die Phasenlage des
Auffällig ist jedoch die denkbar schlechte Übertragungs-Charakteristik. Bei 16 kHz hört der Encoder schlicht auf! Außer Konkurrenz (da für den Normaluser nicht bezahlbar) schauen wir uns den "Sonic Scenarist AC3Enc" an. Er bringt sehr schön sauber so rund 20,5 kHz max. Übertragungsfrequenz.
Wenn Sie jetzt glauben, dass der
Schauen wir uns alternativ ein paar Samba-Rhythmen von einer Audio-CD an:
Nun gut, wenn Sie auf die Frequenzen oberhalb 16 kHz keinen Wert mehr legen, weil Sie so hohe Frequenzen sowieso nicht (mehr) hören, oder Ihnen Oberwellen schlicht egal sind, so werden Sie damit vermutlich auch kein Problem haben:
Für hochqualitativen Sound ist das aber nicht zu brauchen, da ist ein Encoder wie der "Sonic Scenarist AC3Enc" sicher die bessere Wahl, wie man im folgenden Bild sieht.
Aber für DVB-Aufnahmen ist das gar nicht so kritisch. Analysiert man mal ein paar Sender, so kann man erkennen, dass so hohe Frequenzanteile überhaupt nicht übertragen werden. Typisch habe ich max. Frequenzen von 14 - 16 kHz vorgefunden.
Nun werden Sie fragen, was der ganze Umstand denn soll. Warum wandelt da einer einen bereits komprimierten Sound, der sich letztendlich an der akustischen Wahrnehmung orientiert, in einen anderen komprimierten Sound um, bei dem wieder andere psychoakustische Modelle genutzt werden, um? Und bei dem vermutlich der Sound durch zweimalige Wandlung nicht gerade besser wird. Ja, Sie haben recht. Das ist technisch nicht gerade sinnvoll! Doch zwei Problemkreise sind vorhanden. Der via DVB übertragene und mit PVAStrumento oder ProjektX erstellte Ton wird von DVDLab (Pro) nicht immer einwandfrei erkannt. Das Internet ist voll von Problemen, bei denen das "muxing" bei DVDLab mit einem "Compiler Error" und einer "re-encode"-Empfehlung unterbrochen wird.
Ein zweites Problem ist in den DVD-Playern zu sehen, also in
den Standalone-Geräten, die wir für die Wiedergabe nutzen. Im letzen
So, und wenn man nun genau hinschaut oder besser hinhört, wird man feststellen, dass der so gewandelte Sound (trotz der Wandlung von MPEG in AC3) doch einen Deut mehr Dynamik zu haben scheint. Achtung: Um es nochmals klar zu sagen: Es hängt vom Player ab und was auf einem Philips- oder Medionplayer zu hören ist, gilt nicht unbedingt für ein anderes System. Machen Sie selbst eine Hörprobe: Wenn es Ihnen mit einem AC3-Sound besser gefällt, dann nehmen Sie halt den AC3-Stream und wenn nicht, brauchen Sie sich nur noch Gedanken über das Kompatibilitätsproblem zu machen. Ich habe es zwar schon an
Auf der Webseite " Schaut man sich die Verbreitung von PAL in der Welt an ( Die DVD-Väter (Mütter) haben hier aber zwingend vorgeschrieben, dass eine Audio-Spur ZWINGEND Dolby Digital oder PCM Audio sein muss. Kein Wort mehr von MPEG-1 Layer2! Und da es aus Platzgründen nicht sinnvoll ist, unkomprimierten PCM-Sound (wav) auf die DVD zu bringen, ist eindeutig Dolby Digital, also AC3 zu bevorzugen. Egal was Sie nun hören (können) oder nicht. Damit wird auch klar, dass sich die Entwickler der Player bevorzugt am Dolby Digital - Ton ausrichten und der MPEG-1 Layer2 - Ton nur so mitläuft. Kommen wir aber auf unsere MPEG1 => AC3 - Umwandlung zurück. Festzuhalten ist, dass die Wandlung mittels
PS: Vielen Dank an Peter aus Wien (
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