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(EDV-TIP vom 30.09.2000 - Update 16.12.00) ? ich bin durch Zufall auf Ihre Seiten gekommen und finde Sie ganz toll. Nun habe ich zum Thema "scannen" ein paar Anfängerfragen. Mein Ziel ist es nun, Urlaubsbilder zu scannen, diese auf eine CD zu brennen und an unsere Urlaubsbekanntschaften zu senden. Zu diesem Zweck sollte ein Programm auf die CD mit drauf, um die Bilder zu betrachten (Diashow). Gleichzeitig möchte ich den Leuten die Möglichkeit geben, die Fotos auch auszudrucken (bis DIN A4). Nun meine Frage, mit welcher dpi-Größe muss ich scannen, um dies alles zu erreichen. Wie erreiche ich, das die CD ohne vorherige Installation eines Programms auf den anderen Rechnern läuft und die Bilder in einer Diashow zeigt. Geht das auch mit Musikuntermalung ? C.W. aus Berlin
! Empfehlen möchte ich in diesem Zusammenhang drei alte Tipps: Auf das eigentliche Scannen werde ich hier nicht eingehen, da er sehr vom Scanner abhängig ist. Für den Scannvorgang empfehle ich allerdings eine Auflösung von 300 dpi bzw. 600 dpi. Das ist ein guter Kompromiss aus Auflösung und Datenmenge. Als Regel kann man definieren, dass man für Bildbearbeitung einen Flachbettscanner mit 600 dpi einsetzt. Sind starke Vergrößerungen geplant, so muss man auf 800 oder 1200 dpi gehen. Für Dias (Format 6 x 6 cm und größer) ist ein Durchlichtaufsatz nötig. Für Kleinbild-Dias sollte man allerdings besser einen speziellen Dia-Scanner verwenden. Für Texterkennung (OCR) kommt man mit einer Auflösung um 400 dpi aus. Für grafische Arbeiten (Reinzeichnungen und Logos), die eingescannt und vektorisiert werden, empfehle ich in der Regel eine Mindestauflösung von 800 dpi. Für Ausdrucke von Bildern auf DIN A4 kann eine Auflösung von 1200 dpi ganz hilfreich sein. Hängt so etwas vom eingesetzten Drucker ab. Und natürlich vom Rechner, da die "Bearbeitungszeit" bei 1200 dpi schon unerträglich lange ist. Sollen die Scan-Ergebnisse auch professionell gedruckt werden, braucht man zudem eine Farbkalibriersoftware mit entsprechender Vorlage. Doch das ist hier sicher nicht erforderlich.
Also, meine Bilder von Palma sind in einem anderen Verzeichnis als die Bilder der großen Sommerfeten 1999. Da gab es eine Fete mit der Familie und eine mit Freunden etc. Diese Verzeichnisstruktur sollte man nach Möglichkeit auf einer sep. leeren Platte (Partition) kopieren, auf der man das spätere Abbild der zu brennenden CD vorbereiten kann.
Auf diese Platte bringt man nun die gewünschten Verzeichnisse und das Programm
Nach dem Aufruf von IrfanView finden Sie unter "Datei" den Menüpunkt "Slideshow".
Sie sehen dann etwa folgendes Bild:
Hier stellen Sie die Haltezeit ein, nach der das kommende Bild erscheinen soll. Ich habe in der o.a. Maske 5 Sekunden gewählt. Klicken Sie dann noch auf den Menüpunkt "Optionen für Fortgeschrittene" und legen Sie die Sortierreihenfolge fest:
Unter "Andere Optionen" wählen Sie aus, dass IrfanView beendet werden soll, wenn die Slideshow stoppt. Wählen Sie nun in der Hauptmaske die Bilder und ihre Reihenfolge mit dem Button "Hinzufügen" aus:
Dabei ist das Ausgangsverzeichnis egal, Hauptsache es befindet sich auf der Platte und damit auf der späteren CD.
Wenn Sie wollen, können Sie sich Ihre Show über "Start" zwischenzeitlich mal ansehen. Sollte ein großes Bild über die Darstellungsmöglichkeit Ihres Monitors herausgehen, so haben Sie die Möglichkeit über "Optionen" / "Einstellungen"
in der Karteikarte "Anzeige" die Bilder automatisch an den Bildschirm anzupassen.
Hier können Sie auch auswählen, ob der Dateiname mit angezeigt werden soll. Wenn Sie fertig sind, wählen Sie im Hauptbild der Slideshow "Speichern als Textdatei" aus:
Und speichern Sie Ihre Slideshow unter einem beliebigen Dateinamen (hier: Bilder.txt - der Name ist gleich noch wichtig beim Autostart - also merken Sie sich diesen Namen gut). Nehmen Sie nun einen beliebigen Texteditor (z.B. C:\WINDOWS\NOTEPAD.EXE oder C:\Programme\Zubehör\WORDPAD.EXE) und rufen Sie die Datei "Bilder.txt" auf. Entfernen Sie den Laufwerksbuchstaben vor dem Backslash, wie hier dargestellt
und speichern Sie die Datei wieder ab. (Je nach Programm geht das mit "suchen" / "tauschen" recht fix). Ich habe das gemacht, da die Verzeichnisstruktur beim Endanwender Ihrer CD sicher ganz anders ist als bei Ihnen. Dort wird das CD-ROM-Laufwerk vermutlich auch nicht den Laufwerksbuchstaben "J:" haben. Für IrfanView reicht es, den kpl. Pfad (ohne Laufwerksbuchstabe) im Verhältnis zum Programm zu benennen. Erstellen Sie nun mit dem gleichen Editor eine Datei mit dem Namen "Autorun.inf" und folgendem Inhalt:
Wenn Sie damit fertig sind, sollte Ihr Verzeichnis etwa so aussehen:
Es sind zwei neue Dateien hinzugekommen. Nehmen Sie nun ein Brennprogramm für das Erstellen einer CD. Ich habe hier WinOnCD von
und klicken Sie auf OK. Nun erscheint der Hauptbildschirm. Wählen Sie hier Ihre Datenplatte aus und ziehen Sie die Daten (alle Verzeichnisse und die Programm-Files) in das untere rechte Feld:
Brennen Sie nun die CD nach der Anleitung Ihres Brennprogramms. Zum Test können Sie die CD einfach mal in Ihr eigenes CD-ROM-Laufwerk einlegen. Sofern in der Systemeinstellung Ihres PCs der automatische Start einer CD nicht abgeschaltet ist, so wie hier,
sollte die so erstellte CD Ihre Diashow problemlos automatisch abspielen. Ruft man das Programm IrfanView ohne die Slideshow auf, so kann man einzelne Bilder auch beliebig skaliert ausdrucken:
Hat man die richtige Größe eingestellt, so klickt man auf "Drucken" und wählt seinen Drucker aus:
Über Druckereigenschaften muss man jetzt nur noch auswählen, ob das Bild im Hoch- oder Querformat ausgedruckt werden soll:
Und fertig ist die ganze Einstellung.
Das mit der Musik und den Bildern auf CD mache ich auch mal als EDV-TIP - aber vermutlich nicht vor dem ersten Quartal 2001, denn zuerst muss ich mein Projekt
Grüße
Update-Info 16.12.00: Nun habe ich das mit den Bildern und der Musik schon etwas frueher geschafft. Siehe auch EDV-TIPP vom 16.12.00 |